Die Legende des Schlosses Jaunmokas basiert auf einen wirklichen Vorfall, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts geschah. Die Legende erzählt uns über ein Mädchen namens Dorothea.
Mitte der 1990iger Jahre, wurde Schloss Jaunmokas von den Verwandten der ehemaligen Besitzer des Schlosses – von Ungern-Sternberg – besucht. Nach diesem Besuch erhielten wir von ihnen ein Brief, in dem ein tragisches Ereignis geschildert war, das sich zu Beginn des vorherigen Jahrhunderts ereignet hatte.
Zur Zeit des Ersten Weltkrieges hielt sich die deutsche Armee im Schloss auf. In der Zeit arbeitete ein Mädchen namens Dorothea als Kindermädchen im Schloss. Dorothea verliebte sich in einen Offizier, aber die Armee bleibt ja nicht lange an einer Stelle. Der Offizier begab sich mit seiner Armee fort, und Dorothea blieb zurück – allerdings schon mit einem Kind unter ihrem Herzen. Dorothea konnte die Trennung nicht überstehen, und sie wollte auch nicht die Schande erleben, wenn es herauskäme, dass sie ein Kind erwartet, deshalb suchte sie Trost in dem Mühlenteich, der sich nicht weit vom Schloss befindet.
Nach diesem tragischen Ereignis sahen die Bewohner des Schlosses auf dem Dachboden eine Gestalt in weißer Kleidung. Der Geist Dorothea hatte seine Ruhe nicht gefunden.
Einmal wurde Schloss Jaunmokas von zwei deutschen Wissenschaftlern besucht, die sich mit Forschungen verschiedener Energien befassten. Sie gingen durch das Schloss und mit Hilfe elektronischer Messgeräte stellten sie fest, dass die stärksten Energien vom Dachboden kamen. Sie haben sich offenbar mit dem Geist von Dorothea oder der Weißen Dame unterhalten und dabei herausgefunden, dass sie ein gutmütiger Geist ist.
Auch die Mitarbeiter des Schlosses haben manchmal die Anwesenheit der Weißen Dame gespürt – im leeren Schloss wurden manchmal Schrittgeräusche oder das zuschlagen von Türen gehört.
Nicht jeder Besucher kann die Weiße Dame begegnen, aber wer weiß... Vielleicht treffen Sie ja die Weiße Dame während ihres Besuches oder Übernachtung im Schloss Jaunmokas!
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